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Lage:
Đakovo liegt im Osten der Region Slawonien, ca. 38Km südwestlich von Osijek. Die Stadt beherbergt rund 30.000 Einwohner und ist Sitz der katholischen Diözese Đakovo und Syrmien.
Geschichte:
Die Strossmayer-Kathedrale in Đakovo hatte schon 2 “Vorgänger”. Im Jahr 1355 wurde die erste gotische Kathedrale in Đakovo erwähnt. Im 18. Jahrhundert, nach der Vertreibung der Türken aus Slawonien, wurde die 2. Kathedrale erbaut. Der Bauherr war der damalige Bischof Patacic. Die dritte Kathedrale, die heutige Strossmayer-Kathedrale, wurde am 01.10.1882 eingeweiht. Bauherr der Kathedrale von Đakovo war, der im Jahr 1849 zum Bischof geweihte, Josip Juraj Strossmayer. Die Architekten waren die Wiener Baumeister Carl Roesner und Friedrich von Schmidt. Die Bauzeit der Kathedrale betrug 16 Jahre. Durch einen Brand, welcher am 23.06.1933 ausbrach, erlitt die Kathedrale einen beachtlichen Schaden. Sie wurde daraufhin von 1933 bis 1936 renoviert, zudem wurde eine neue Orgel angeschafft. Im Jahr 1963 gab es ein Erdbeben im Gebiet um Slavonski Brod und Đakovo, leider wurde auch die Kathedrale dadurch beschädigt. Die Renovierungsarbeiten dauerten von 1964 bis 1969.
Beschreibung:
Die Kathedrale wurde aus einheimischem rotem Fassadenziegel gebaut. Ihr Schutzpatron ist der hl. Apostel Petrus.
Abmessungen der Kathedrale: - Höhe der Türme :84 m.
- die Kuppel (außen): 59 m
- die Kuppel (innen): 40 m
- Höhe des Hauptschiff (innen) : 27 m
- Höhe der Seitenschiffe: 15 m
- Länge des Querschiffes: 52 m
- Länge der ganzen Kirche (innen): 74 m
In der Kathedrale von Đakovo befinden sich 43 Freskenbilder mit Motiven aus der Bibel. Es und wurden alle, ausser zwei, von dem deutschen Maler Alexander-Maximilian Seitz und seinem Sohn Ludovico Seitz, in einem Zeitraum von 12 Jahren gemalt. Vater Maximilian Seitz fertigte 13 Bilder und sein Sohn Ludovico Seitz weitere 28 Bilder in Freskotechnik. Die 2 Bilder (Abrahamsopfer und Noahopfer), welche nicht von Alexander-Maximilian Seitz und seinem Sohn Ludovico Seitz stammen, fertigte der italienischen Künstler Ludovico Ansiglioni an.
Der 15 m hohe Hauptaltar ist das Werk des Architekten Schmidt. Er ist gefertigt aus Marmor aus Marseille. Den vierseitigen Baldachin (Thronhimmel) des Hauptaltars tragen vier geschnitzten Säulen aus Marmor. Jede Seite des Baldachins ist verschönert mit geschnitzten und vergoldeten Ornamenten. Es gibt insgesamt sechs Seitenaltare, welche aus Marmor aus Istrien gefertigt sind. In der Krypta der Kathedrale befindet sich das Grab des Bischofs Strossmayer.
Die heutige Orgel der Kathedrale stammt von Franz Jenko einem bekannten Orgelbauer aus Ljubljana (Slowenien).
Bilder:

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